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Was man bei einer Bootstour im östlichen Becken des südlichen Gardasees sehen kann
Juli 29, 2026Lugana ist mehr als ein Wein: Er ist eine Landschaft, die man schmecken kann
Am südlichen Gardasee verändert sich die Landschaft mit erstaunlicher Leichtigkeit. Innerhalb weniger Kilometer geht das Blau des Sees in Moränenhügel, befestigte Orte und geordnete Rebzeilen über, die Peschiera del Garda, Sirmione, Desenzano, Pozzolengo und Lonato umgeben. Hier entsteht Lugana, einer der Weißweine, die das Gebiet des Gardasees am besten verkörpern.
Ein Glas Lugana zu trinken, nachdem man dieselbe Landschaft vom Boot aus gesehen hat, schafft eine unmittelbare Verbindung zwischen Geschmack und Ort. Der Wein ist dann nicht mehr nur ein Produkt: Er wird zur Erinnerung an einen Tag – an das Licht auf dem Wasser, die Silhouette von Sirmione, die Konturen der Hügel und das Gefühl, endlich weit weg vom Alltag zu sein.
Wo Lugana-Wein produziert wird
Das Anbaugebiet des Lugana liegt am südlichen Ende des Gardasees und erstreckt sich über die Regionen Lombardei und Venetien. Die Böden bestehen überwiegend aus moränischem Ton, während der nahe See für ein milderes Klima sorgt. Die wichtigste Rebsorte ist Turbiana, die historisch auch als Trebbiano di Lugana bekannt ist.
Diese Bedingungen bringen Weine hervor, die meist frisch, würzig und unverwechselbar sind. Junge Lugana-Weine zeigen häufig Zitrus-, Blüten- und helle Fruchtnoten; mit zunehmender Reife können sie mehr Struktur und Komplexität entwickeln. Zur Herkunftsbezeichnung gehören außerdem die Varianten Superiore, Riserva, Vendemmia Tardiva und Spumante, die zu unterschiedlichen Anlässen und Speisen passen.
Was passt zu Lugana?
Lugana harmoniert hervorragend mit den Aromen des Sees und der italienischen Küche. Er passt besonders gut zu Süßwasserfisch, feinen Pastagerichten, Risotto, Gemüse, Frischkäse und Vorspeisen. Auch zu einer Pizza mit milden Zutaten oder als Aperitif mit Blick auf den See ist er eine ausgezeichnete Wahl.
Für einen ausgewogenen Urlaubstag ist die Idee einfach: Besuchen Sie ein Weingut oder genießen Sie ein Mittagessen mit regionalen Produkten und verbringen Sie anschließend den Nachmittag auf dem Wasser. Das Gehirn speichert Erlebnisse intensiver, wenn mehrere harmonische Reize zusammenkommen. Düfte, Geschmack, Bewegung und Landschaft verstärken sich gegenseitig und machen aus einem gewöhnlichen Ausflug eine Erfahrung, von der man gerne erzählt.
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Von den Weinbergen zum See: die perfekte Route am südlichen Gardasee
Eine der schönsten Kombinationen beginnt im Lugana-Weingebiet und führt anschließend nach Peschiera del Garda. Nach einer Verkostung können Sie an den Kanälen der Festung entlangspazieren und an Bord eines Bootes gehen, um die Landschaft aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten. Vom See aus lassen sich Entfernungen, Landzungen und Formen oft viel besser verstehen als vom Land.
Eine Tour in Richtung Sirmione zeigt die Scaligerburg, die direkt aus dem Wasser aufzusteigen scheint, und die Halbinsel, die weit in den Gardasee hineinragt. Eine Route nach Lazise rückt das Ostufer in den Mittelpunkt, während eine längere Fahrt zur Isola del Garda weite Ausblicke über das westliche Becken eröffnet. Sie müssen sich nicht zwischen Wein und See entscheiden: Beide sind unterschiedliche Ausdrucksformen derselben Landschaft.
Ein praktischer Tipp vor der Abfahrt
In der Hochsaison empfiehlt es sich, sowohl Weinverkostungen als auch Bootstouren im Voraus zu reservieren – besonders zu beliebten Abfahrtszeiten und für Sonnenuntergangsfahrten. Prüfen Sie stets Verfügbarkeit, Dauer und Einstiegsstelle. Nehmen Sie Sonnenbrille, Sonnenschutz und für die Rückfahrt eine leichte zusätzliche Schicht Kleidung mit.
Lugana erzählt die Geschichte des Landes rund um den südlichen Gardasee; ein Boot zeigt die Form dieses Landes. Beides an einem Tag zu erleben, gehört zu den umfassendsten Möglichkeiten, den Ort wirklich zu verstehen.




